Das Leben ist nicht fair – thoughts like butterflies & little dreams. 

Hey ihr Lieben,

ich hab ehrlich gesagt lange überlegt, ob ich über sowas überhaupt schreiben soll. Aber ich möchte, dass dieser Blog nicht nur oberflächlich über irgendwelche neuen Beauty Produkte oder irgendwas zum Essen geht. Versteht mich nicht falsch, ich liiiebe es sowas zu lesen und auch darüber zu schreiben – aber doch sind genau diese Dinge am Ende des Tages so unwichtig, oder? 

Ich möchte auf dem Blog komplett ich selber sein und einfach ehrlich auch meine Gedanken mit euch teilen. Ich sein – alles andere als perfekt.

Vor ein paar Tagen saß ich abends nach der Uni auf der Couch und hab Nachrichten angeschaut – es kam ein Beitrag über Kinder in Afrika. Hunger, Tränen, Leid. Ich glaub jeder von uns kennt diesen Spruch aus der Kindheit: „die Kinder in Afrika haben nichts zu Essen – die wären froh über das was du gerade nicht magst.“ Ich kann mich zumindest gut daran erinnern… dieser Gedanke hat sich bei mir extrem im Kopf eingebrannt. Ich denk da wahnsinnig oft dran, weil ich mir damals oft versucht habe vorzustellen wie diese Kinder leben. Als Kind kann man das aber alles nicht so begreifen – wer sind diese anderen Kinder? Wo ist Afrika? Muss man da auch so weit fahren wie zur Oma? Wieso haben die kein Wasser? Wissen die nicht wie man den Wasserhahn aufmacht? – „is doch ganz einfach, Mama!“ Das waren meine Gedanken.

Wir haben so viel. So unendlich viel – wie kann es sein, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die sterben, weil sie zu wenig/nichts zu trinken haben? Wasser was wir täglich einfach laufen lassen – ÜberFLUSS. Als Kind hab ich oft meine Eltern gefragt ob wir den Kindern Wasser schenken können. Ich ess heute nur die Hälfte von meinem Brot damit wir den Rest den Kindern schicken können. Per Post. Mir hat dieses Thema schon immer wahnsinnig weh getan – zu sehen wie ungerecht manche Sachen auf dieser Welt sind. Und ich weiß, dass so viel mehr ungerecht verteilt ist  – und genau diese Spaltung in unserer Gesellschaft immer größer wird. Aber für mich ist Wasser und die nötigsten Lebensmittel um zu LEBEN einfach nochmal eine komplett andere Nummer. Jeder Mensch sollte in der Lage sein genug davon zu haben. JEDER.

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Ich saß auf der Couch und mir sind Tränen runtergelaufen – einfach so. Wie jetzt gerade auch, während ich das hier schreibe. Weil ich diese kleinen wunderschönen Kinder vor mir sehe, die so schwach sind das sie nicht mehr stehen können, Fliegen an ihren Augen. So zerbrechlich, weil sie nichts zu trinken haben.

Im Alltag sind wir alle in unserer eigenen Welt, jeder läuft am anderen vorbei – alles fremde Menschen. All diese Probleme scheinen SO unglaublich weit weg zu sein, interessiert uns doch nicht. Aber eigentlich ist das alles überhaupt nicht weit … das darf nicht sein.
In einer Welt in der wir leben – Smartphone, Big Data, Superstars hier Influencer da – wir haben alle das gleiche Recht. Diese kleinen Mäuse absolut genauso wie wir hier.

Mein großer Traum ist es, eines Tages (und wenn es nur für ein einziges Kind ist!) etwas zu verändern. Etwas besser zu machen … hoffentlich.

– ich wünsch es mir sehr.

Danke fürs zuhören – ich drück euch ❤

~ with love. K.


19 Gedanken zu “Das Leben ist nicht fair – thoughts like butterflies & little dreams. 

    1. Wahrscheinlich hast du recht – aber ums beseitigen geht’s mir garnicht sofort. Ein kleines Stückchen besser machen – man kann so vieles verändern ich bin der Meinung das muss in der heutigen Welt machbar sein. Danke für deine Meinung, drück dich ❤❤

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      1. Ja klar. Ich finde es nur so schwer das umzusetzen. Auch wenn ich auf was verzichte oder spende dann kann ich mir nicht sicher sein dass es bei den hilfsbedürftigen Menschen ankommt. 1) Korruption 2) Hilfsorganisation sind auch Unternehmen und wollen bestehen, wollen sich ja nicht selbst unnötig machen. Es ist so schwer wirklich zu helfen…

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  1. That it is crazy what you feel and thinks That surprised me already
      Is a part of the rial live in nahost or the horn of africa,
    I am on the nil give birth and there in Cairo I have been lucky enough to understand, these people have migrated to the century
    Summer here winter here, when the truckiness sison comes, they have to go somewhere else, and and and ,,,
    Our nil river itself suffers, but the people who are responsible know exactly what is going on there, they send it all out but we get it and where is that going (only short time)
    Long solution it is not difficult ,,, many thanks and all the best and best wishes at the uni time ,,,

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  2. ganz großes Kino dieser Beitrag !!! Ich danke dafür und ja es ist leider die Realität ! Ich finds auch sehr schlimm wenn man solche Bilder in den Nachrichten sieht ect. und der nächste Beitrag handelt dann von Menschen die nicht in der Lage sind ihre Steuern im Land zu zahlen und ihr Vermögen ins Ausland verschieben um noch wohlhabender zu werden weil man einfach den „Hals“ nicht voll genug bekommt !!!

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  3. Ich habe gerade keine Worte, es ist einfach nur exakt was in meinem Kopf vorgeht. Jeder Mensch sollte die gleichen Rechte haben, niemand sollte leiden müssen. Es klingt vielleicht kitschig ausgedrückt, aber genau so ist es doch… Puh, schwieriges Thema. Ich drück dich zurück !

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    1. Danke für dein Verständnis. Ich bun unglaublich froh, dass es die meisten genau so verstehen wie ichs auch gemeint hab und was ich damit ausdrücken wollte. Es ist okay wie wir leben, aber wer gibt uns das Recht uns über die Menschen (was nicht nur auf Afrika bezogen ist) zu stellen nur weil wir einfach nur wahnsinniges Glück haben in so einer Welt geboren zu sein. Ich wünsch mir das noch ganz viele Menschen so denken ❤ schönen Abend du liebe Maus! 😊

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  4. Oh ja, das ganze ist wirklich schwer zu ertragen. Wie oft habe ich schon deswegen Tränen vergossen…
    Wieviel von den Spenden tatsächlich unten bei den bedürftigen ankommen, ist für uns leider schwer nach zu verfolgen, daher spende ich immer nur bei den großen, wie Welthungerhilfe.
    Seit einiger Zeit aber auch immer wieder über die App „ShareTheMeal“. Die Initiative hinter der App ist gemeinnützig organisiert. Sie wird von freiwilligen Helfern und verschiedenen Unternehmen unterstützt und das finde ich großartig. Info: https://sharethemeal.org/de/. Ich werde im Anschluss gleich mal wieder was spenden.

    P.S.: Ich habe mich gewundert, warum ich keine Infos mehr über neue Beiträge von dir erhalte…irgenwie war ich kein Follower mehr? Irgenwie bin ich wohl rausgefallen. 🙂

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  5. Wer gerne etwas gegen Hunger tun will und zwar auch mit kleinem
    Geld, kann wie ich die App „Share the Meal“ nutzen. Es wird immer für konkrete Projekte gesammelt. Aktuell z.B. für Nigeria. Die App hält einen auch auf dem
    Laufenden wieviel Prozent schon erreicht wurden. Hinter der App steht die UN. Man kann einmalig spenden oder monatlich und man kann wählen, ob man ein Kind für einen Tag ernähren will (0,40 Euro!!!) oder für eine Woche, einen Monat, ein Jahr oder ob man sogar 10 Kinder ein Jahr lang ernähren will.
    Wer mehr wissen will: hier ein Artikel der Süddeutschen Zeitung über die App: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43996/Ein-Herzchen-fuer-Afrika
    Und hier die Website des Programmes: https://sharethemeal.org/de/faq.html
    Ich bin stolz, dass meine Familie und meine Freunde und ein Großteil meiner Kollegen schon dabei sind. Und 12 Euro im Monat sind für uns nicht allzuviel Geld, aber ein Kind in Haiti, in Nigeria oder Syrien kann mal einen Monat ohne Magenknurren schlafen. Wer macht mit?

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  6. Danke, dass du noch merkst, was in der Welt außer Trump&Co noch so vorgeht und für dein Mitgefühl.
    Ich mag mir die Bilder mittlerweile nicht mehr anschauen. Wir alle können was tun und stehen m. E. dafür auch in der Verantwortung. Ich habe von einer Ärztin ohne Grenzen eine Info per mail erhalten, die von BP Steinmeier unterstützt wurde. Was ich dann gemacht habe, steht in den folgenden 3 Artiklen, allerdings von unten nach oben zu lesen. Irgendeiner muss man ja mal anfangen zu sammeln bei Freunden und Bekannten und es hat bei mir mehr gebracht, als gedacht!! Na ja, etwas Mut hat schon dazugehört. Und ich weiß jedenfalls, wohin das Geld geht.
    So war das mit einer Auswertung der online Reaktion:
    https://4alle.wordpress.com/category/menschenrechte/
    Ich mach auf jeden Fall weiter. Und mir tut das sehr gut.
    LG
    Jürgen aus Loy (PJP)

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    1. Vielen vielen Dank für deine lieben Worte – schön zu sehen das mein Text genauso aufgefasst wird was ich damit sagen wollte! 😊 das freut mich wirklich SEHR! ich hoffe das was verändert werden kann, es ist so wichtig und muss in der heutigen Zeit wo wir einfach alles haben und uns alles möglich ist wirklich einfach zu machen sein. Schön, dass du auch so denkst 😊 liebe Grüße an dich und schönes Wochenende 😙

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  7. Ich bin gerade über diesen Post gestoßen und weiß ganz genau wie du dich fühlst. Ich denke selbst ständig darüber nach.
    Meine Eltern stammen aus einem Entwicklungsland. Etwas nicht zu besitzen und es sich einfach nicht leisten zu können, damit können sich meine Eltern sehr gut identifizieren. In Armut aufzuwachsen, zu erleben und Armut einfach gelesen, gesehen zu haben sind sehr verschiedene Dinge. Wenn wir die Heimat meiner Eltern besuchen, dann ist das immer wieder ein „Reality Check“ der längst überfällig ist. Kein Strom, kein fließendes Wasser, keine richtigen Wände oder Dach. Aber genau diese Erfahrung ist es, die meine Eltern dazu bringt jeden Monat zu spenden. Diese Tat wurde uns Kindern auch sehr nahe gelegt. Ich bin eine normale Werkstudentin und komme gerade so über meine Runden und solche Organisationen haben recht teure Hilfsprogramme. Deshalb habe ich mich mit meinen Freunden zusammengetan, die kosten geteilt und einem Patenkind geholfen. Allein dieser Gedanken, dass durch meiner (kleinen) Hilfe ein Kind was zu essen kriegt oder zur Schule gehen kann, ist einfach super. Man kann immer klein Anfangen. Eine Freundin von mir hat sich eine (teure) Sonnenbrille gekauft, die mit dem Kauf einem Kind durch eine Operation die Sehfähigkeit wiederherstellt.

    Ich hoffe zu findest für dich selbst, wie du Menschen helfen kannst. Allein, dass du an diese Menschen denkst und so viel Mitgefühl zeigst, spricht Bände über dich.

    Fühl dich gedrückt. 😀

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    1. Wow, deine Worte haben mich grade wahnsinnig berührt. DANKE. vielen vielen Dank das du so ehrlich warst und für diese riesen Inspiration. Ich hab tatsächlich auch schonmal an ein Patenkind gedacht. Und vielleicht warst jetzt gerade du mein noch fehlender Stein mich zu überzeugen. Danke dir dafür! Ich drück dich zurück und deine Eltern auch. Viele liebe Grüße aus München 💛💛

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