Meine INSTAGRAM Reise. Wie bearbeite ich meine Bilder?

Hey ihr Lieben,

vor ca. vier Jahren hab ich mir eigentlich eher aus Spaß mal die App „Instagram“ runtergeladen. Damals eigentlich nur, um anderen zu folgen und um neue Inspirationen zu finden. Ich hab angefangen ganz einfache, alltägliche Bilder hochzuladen und es hat sofort super Spaß gemacht. Anfangs hab ich mich eher gewehrt, weil ich dachte es ist im Grunde das gleiche Konzept wie Facebook. Als ich dann aber verstanden habe um was es genau geht fand ich es super cool, dass man auch einfach Kontakt zu „fremden“ aufbauen kann und einen kleinen Einblick in deren Leben bekommt. Facebook ist ja dann doch eher in einer kleinen persönlicheren „Bubble“ – man sieht Beiträge von den Freunden, die einen auf der Straße aber dann plötzlich nicht mehr kennen (haha!).

Im Laufe der Zeit hat sich das mit Instagram jetzt so entwickelt, dass mittlerweile fast 41.000 Menschen meine Bilder verfolgen. Ich hätte damit anfangs nie gerechnet – ich wusste nicht mal das sowas geht und bei mir sowieso nicht! Meine Bilder und vorallem mein Farbschema hat sich in den letzten Jahren auch extrem verändert. Es verändert sich eigentlich immernoch ständig. Ich glaube, dass ich erst im vergangenen Jahr zu einem Farbschema gefunden hab was mir wirklich gefällt und was zu mir passt.

Warme Töne sind immer schon mein Favorit und in Kombination mit Rosa oder auch Weiß versuche ich alles einbisschen in dieser Richtung zu halten. Bei Bildern ist dann auch wichtig, dass man versucht immer eines dieser Komponenten im Bild zu haben. Der Feed sieht einfach einheitlicher aus, wenn ihr versucht euch auf eine Farbrichtung zu konzentrieren und nicht alles zu mischen. Ihr könnt natürlich auch Blau/Grün/Weiß oder Schwarz/Gold/Weiß uvm. ausprobieren. Lasst euch aber nicht beeinflussen was andere haben oder was anderen gefällt – es muss EUCH gefallen. Und auch erst dann kann es jemand anderem gefallen.

Besonders im Herbst ist das für mein Farbschema aktuell natürlich der Jackpot – die Natur macht es sehr einfach mit den ganzen golden strahlenden Farben. Aber auch in den anderen Jahreszeiten versuche ich mich auf eine Farbrichtung zu konzentrieren – da muss man einfach seinen Weg finden. Dann muss auch nicht alles perfekt der gleiche Filter oder in der gleichen Bearbeitung sein. Probiert einfach mal rum und schaut was euch am Besten gefällt!

Seit einiger Zeit ist aber die am Häufigsten gestellte Frage: „Wie bearbeitest du deine Bilder?“. Ich versuch immer jedem alles genau zu beschreiben aber ich glaube es ist doch besser, das jetzt in einem Beitrag zusammenzufassen.

Step by Step:

Los geht´s eigentlich schon beim Fotografieren. Meine Bilder sind großtenteils mit den Handy aufgenommen. Mittlerweile habe ich auch eine Systemkamera mit der ich super zufrieden bin (Olympus Pen E-PL8). Aber dennoch bleiben die meisten Bilder vom Handy, da ich Bilder immer spontan mache und ich da einfach nicht viel dabei hab außer eben mein Handy. Wenn ich mein Bild mache stell ich schon zuvor auf dem Handy bei der Aufnahme den Ton wärmer. Damit das „Grundgerüst“ auch schon in einen warmen Farbton aufgenommen ist. Ich finde bei manchen Bildern eignet sich das besser – bei manchen weniger. Also mach ich meistens welche ohne irgendwelche Tonveränderungen und einige mit. Bei der Bearbeitung ärgert man sich sonst später, dass man nicht auch normale gemacht hat. Manchmal merkt man dann nämlich erst in der Bearbeitung, dass es mit den ganzen Farben dann zu viel wird und  dann ist die Grundlage in den natürlichen Farben definitiv am Besten.

ORIGINALBILD (keine Bearbeitung/mit dem Handy aufgenommen):

 

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Wenn ich mit der Bearbeitung anfange geh ich immer sofort in die VSCO App. Das ist auch eigentlich die von mir am meisten genutzte App. Ich hab nur die kostenlosen Filter und auch nur eine sehr einfache Version davon. Die Filter, die ich am häufigsten verwende sind: M5 / P5 / A4 / A6 / HB1.

Zwischen den Filtern spring ich eigentlich immer hin und her und schau welches gut zum jeweiligen Bild und der Stimmung vom Bild passt.

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Das Bild in der VSCO App geöffnet

Ich hab bevor ich ein Bild mache auch immer schon eine Vorstellung wie es aussehen soll und deshalb versuche ich es schon dementsprechend zu fotografieren. In dem Fall mit den Bäumen und dem Nebel wollte ich eine eher düstere und herbstliche Stimmung rüberbringen. Deshalb müssen die Grüntöne etwas wärmer werden und der Nebel deutlicher.

 

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Filter M5

 

Nachdem ich das Bild einmal durch alle Filter geklickt habe fand ich den M5 am passendsten als Grundlage. Im nächsten Schritt versuch ich immer noch die Farben etwas mehr ins Warme zu ziehen mit den Funktionen „Hautfarbe“ und „Färbung“. Da könnt ihr jetzt rumspielen. Ich geh bei meinen Bildern immer ins rosastichige.

Hautton

Mit der Sättigung geh ich meistens nochmal etwas runter, da es dann schon oft zu viel Farbe werden kann und dann nicht direkt wie ein Kanarienvogel aussehen soll.

Sättigung

Da es jetzt zu dem Bild sehr gut passt bin ich auch noch in die Funktion „Verblassen“ gegangen. Das gibt noch einen extra schleierigen Ton und macht den Nebel deutlicher.

Verblassen.png

In der VSCO App bin ich jetzt fertig. Jetzt nur noch speichern und dann meistens auch schon auf Instagram öffnen. Heute hab ich mir noch überlegt euch eine andere App vorzustellen, die ich auch manchmal benutze. Die App heißt „KalosFilter“. Wenn ihr irgendwo diesen „alten“ Effekt seht, wie die Bilder früher aufgenommen wurden dann könnt ihr den mit der App ziemlich gut hinkriegen.

Kalos

Ich benutze die App nie für irgendwelche Filter, sondern eher wenn ich spezielle Effekte auf das Bild haben möchte. Im Sommer gibt es tolle Lichteffekte für Bilder von Sommerabenden etc. Für das Herbstbild hab ich mir gedacht könnte der „altes Bild“ Effekt ganz passend sein.

 

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Filter T6 – KalosFilter

 

Der Filter T6 macht einfach hier den Nebel im Hintergrund noch etwas deutlicher. Ansonsten verwende ich die App allerdings sehr selten, da es auch nicht zu viel werden soll und die Effekte einfach nicht zu jedem Bild passen.

Mit den Bearbeitungsapps bin ich jetzt fertig. Jetzt lad ich das Bild meistens gleich bei Instagram hoch und geh da nochmal durch den Kontrast und die Helligkeit vom Bild, weil ich die Einstellungen super bei Instagram selbst finde. Wenn ich Filter für Bilder direkt bei Instagram verwende, dann derzeit immer „Juno“ oder „Ludwig“. Wobei ich auch da dann nochmal deutlich mit der Sättigung nach unten gehen muss, weil die beiden einfach sehr grell sind. Und dann ist es auch schon fertig und die Bilder landen auf meinem Account.

Für manche Bilder brauch ich länger zum bearbeiten und für manche auch nur ein paar Minuten. Ich hab immer eine ganz bestimmte Vorstellung wie das Bild am Ende aussehen soll und nach der Vorstellung versuch ich es dann zu bearbeiten.

Ich wollte hier auch nochmal ein riesen Dankeschön für euer Feedback in letzter Zeit sagen. Gerade in den letzten Wochen hab ich so viele liebe Kommentare und Nachrichten bekommen – DANKE, das motiviert mich so sehr weiter Bilder hochzuladen und mit euch zu teilen und ich freu mich über jeden Austausch mit euch ❤

Ich hoffe sehr, dass euch der Beitrag einige eurer Fragen beantworten konnte. Falls ihr aber noch weitere Fragen zu irgendwas habt – schreibt mir wie immer gerne hier über den Kontakt oder einfach per Direkt Nachricht 🙂

 

Danke fürs Lesen!

~ with love. K. ❤

 

 


5 Gedanken zu “Meine INSTAGRAM Reise. Wie bearbeite ich meine Bilder?

  1. Echt ein cooler Blog 🙂 Ich habe erst vor kurzem mit Instagram begonnen. Ich dachte wie du, es ist sowieso wie Facebook, aber Ich wurde positiv überrascht.
    Super Tips dein Profil ist sehr harmonisch abgestimmt. Und danke für dein Kommentar hab mich sehr gefreut. 😀

    Gefällt 1 Person

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